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Benny & Joon

Nach zwölf langen Jahren des Wartens besitze ich nun endlich diesen Film. Schon damals verzauberte er mich, deshalb möchte ich ihn euch etwas schmackhaft machen.

"Die Geschwister Benny und Joon leben in einem Haushalt. Manchmal spielt Joon verrückt. Als Benny sie schweren Herzens doch in ein Heim einweisen lassen will, taucht Sam, ein sanfter, verschrobener Träumer, auf. Er beginnt Joon zu verwandeln ...

Eine witzige und warmherzige Liebeskomödie mit Jonny Depp, Mary Stuart Masterson und Aidan Quinn."

So verspricht es uns der Rücken der DVD. Alles in allem vielleicht nicht sofort überzeugend, doch wenn die DVD erst einmal eingelegt ist, überzeugt der Film von ganz allein.

Joon (Mary Stuart Masterson) ist es leid. Sie möchte eigene Entscheidungen treffen und ihr Leben leben. Doch ihre Krankheit gestattet es Benny (Aidan Quinn), ihrem Bruder, seine eigenen Entscheidungen aufzuschieben. Als eine Art Widerstand spielt Joon mit Bennys Freunden Poker und gewinnt ... Sam (Jonny Depp). Diese Mischung aus Keaton und Chaplin bringt ihre Gewohnheiten durcheinander und irgendwann auch ihr Herz.

Mein Herz hätte er sofort durch seine Jonglier-, Koch-, Reinigungskünste und natürlich durch sein "schwereloses" Wesen erobert. Es gibt zwei Szenen, die seine Leichtigkeit besonders zeigen. Filmkenner wissen, was ich mit "Baum" und "Parkbank" meine.

Ein Film, der es einem ermöglicht zuzusehen, wie Vertrauen wächst, Liebe unter erschwerten Bedingungen entstehen kann und der uns viele Facetten des Lebens und des Wesens aufführt.

Dieser Film regt zum Nachdenken an. Wie sehr werden wir vom Alltag und von den Pflichten beeinflusst und vergessen dabei uns selbst?
Und ist da nicht vielleicht doch noch etwas zwischen schwarz und weiß?

18.10.06 20:56


American History X

Das Singleleben birgt den Vorteil, dass man seinen Leidenschaften nachgehen kann. Eine davon sind die Filme. Ich liebe sie.
Weil ich aber heute nicht den Nerv auf noch einen ellenlangen Text habe, gibbet einen etwas älteren Tipp von mir:

American History X

Er ist sein Bruder.
Und sein Opfer.


Der 16jährige Hitlerfan Danny (Edward Furlong) muss eine Schulaufgabe über seinen Bruder Derek (Edward Norton) schreiben, der am selben Tag aus dem Gefängnis entlassen wird. Drei Jahre zuvor hatte der charismatische Skinhead Derek drei Schwarze getötet, die sein Auto stehlen wollten, und er war zu einer Art Ikone der White-Power-Bewegung aufgestiegen. Was jedoch keiner weiß: Im Knast hat Derek Hass und Gewalt abgeschworen. Jetzt ist er wieder auf freiem Fuß und für ihn beginnt ein verzweifelter Kampf um die Seele seines Bruder...

Persönliche Meinung:

Wer Spaß sucht, liegt bei diesem Film total falsch. Abgesehen von ein wenig Action werden eher jene befriedigt, die Spannung und Emotionen suchen.
Ein Film nicht nur gegen Rassenhass, sondern auch gegen die Gesellschaft, das eigene Umfeld, das einen prägt. Ein Film, der immer wieder die Frage aufkommen lässt: Warum?

Packend, aufwühlend, kontrovers!

Ein etwas älterer Film, den ich allerdings unbedingt empfehlen kann.

15.10.06 17:24


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