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Verzückt

Es ist interessant, wenn die Überschrift nicht ein Stück weit zum Text passt, nicht wahr? Vielleicht sollte ich das zu meinem Markenzeichen machen *überleg*

Eigentlich zielte der letzte Eintrag darauf ab, dass ich schnell das Interesse an Dingen gewinne ... und noch schneller wieder verliere. Aber hey, immerhin bin ich wieder da.

Meine Stimmung zu beschreiben ist einmal wieder zwecklos.
Im Hintergrund begleitet Josh Groban meine Gedanken zu den Sternen, daran vorbei in fremde Welten. Als Missionare verrichten sie ihre Arbeit, verteilen sich und werden sternschnuppengleich in unsere Galaxie zurückgegeben. Würde doch nur eine von ihnen nicht verglühen, sondern Krater neben mir schlagen und als noch glühender Stein im Sand darben, damit ich nicht die einzige Verrückte dieser Welt bin.

Josh Groban kann ich übrigens nur wärmstens empfehlen. Ein Ausnahmetalent mit einer Stimme, die mich in allen Fasern berührt.

Es wird Zeit für einen absolut ausgeglichenen Abend mit schöner Musik, Caipirinha oder heißer Schokolade (beides eine Spiegelung meiner derzeitigen Seele *schmunzel*).
Am Wochenende wird weiter renoviert, aber irgendwann, irgendwann habe ich auch dafür wieder Zeit. Bis dahin schicke ich meine Missionare in die Welten ...

19.10.06 22:28


Wahnsinn. Das war mal ein Sonnenaufgang.
Ich stand im Bad und sah im Spiegel unser gewelltes (so, dass man nicht hindurchsehen kann, weiß nicht, wie das heißt) Fenster. Es war rosa. So ein richtiges rosa wie beim Duracell-Hasen.
Mit nackten Füßen tapste ich über die kalten Fliesen des Flurs zur Haustür und öffnete sie einen Spalt. Scheinbar eisiger Wind strich über meine noch kuschlig warmen Oberschenkel, und ich sog leise zischend die Luft ein. Doch dann sah ich diese Wolken ... atemberaubend schön.
Nun, einen Sonnenaufgang habe ich nicht wirklich gesehen, aber das gereichte, um mir den Einstieg in den Mittwochmorgen zauberhaft zu gestalten.
Nachdem ich mich sattgesehen hatte, hüpfte ich auf Zehenspitzen zu meinem Bett und ließ meine Füße in meine Tigerpuschen schlüpfen.

Der Alltag ließ nicht lang auf sich warten. Es ist Herbst, eindeutig. Zwei Säcke Blätter galt es heute vor dem Laden aufzufegen, und der Tag wurde stets nur kurzzeitig hell.
Wann kommt endlich der Winter?

18.10.06 21:41


Benny & Joon

Nach zwölf langen Jahren des Wartens besitze ich nun endlich diesen Film. Schon damals verzauberte er mich, deshalb möchte ich ihn euch etwas schmackhaft machen.

"Die Geschwister Benny und Joon leben in einem Haushalt. Manchmal spielt Joon verrückt. Als Benny sie schweren Herzens doch in ein Heim einweisen lassen will, taucht Sam, ein sanfter, verschrobener Träumer, auf. Er beginnt Joon zu verwandeln ...

Eine witzige und warmherzige Liebeskomödie mit Jonny Depp, Mary Stuart Masterson und Aidan Quinn."

So verspricht es uns der Rücken der DVD. Alles in allem vielleicht nicht sofort überzeugend, doch wenn die DVD erst einmal eingelegt ist, überzeugt der Film von ganz allein.

Joon (Mary Stuart Masterson) ist es leid. Sie möchte eigene Entscheidungen treffen und ihr Leben leben. Doch ihre Krankheit gestattet es Benny (Aidan Quinn), ihrem Bruder, seine eigenen Entscheidungen aufzuschieben. Als eine Art Widerstand spielt Joon mit Bennys Freunden Poker und gewinnt ... Sam (Jonny Depp). Diese Mischung aus Keaton und Chaplin bringt ihre Gewohnheiten durcheinander und irgendwann auch ihr Herz.

Mein Herz hätte er sofort durch seine Jonglier-, Koch-, Reinigungskünste und natürlich durch sein "schwereloses" Wesen erobert. Es gibt zwei Szenen, die seine Leichtigkeit besonders zeigen. Filmkenner wissen, was ich mit "Baum" und "Parkbank" meine.

Ein Film, der es einem ermöglicht zuzusehen, wie Vertrauen wächst, Liebe unter erschwerten Bedingungen entstehen kann und der uns viele Facetten des Lebens und des Wesens aufführt.

Dieser Film regt zum Nachdenken an. Wie sehr werden wir vom Alltag und von den Pflichten beeinflusst und vergessen dabei uns selbst?
Und ist da nicht vielleicht doch noch etwas zwischen schwarz und weiß?

18.10.06 20:56


American History X

Das Singleleben birgt den Vorteil, dass man seinen Leidenschaften nachgehen kann. Eine davon sind die Filme. Ich liebe sie.
Weil ich aber heute nicht den Nerv auf noch einen ellenlangen Text habe, gibbet einen etwas älteren Tipp von mir:

American History X

Er ist sein Bruder.
Und sein Opfer.


Der 16jährige Hitlerfan Danny (Edward Furlong) muss eine Schulaufgabe über seinen Bruder Derek (Edward Norton) schreiben, der am selben Tag aus dem Gefängnis entlassen wird. Drei Jahre zuvor hatte der charismatische Skinhead Derek drei Schwarze getötet, die sein Auto stehlen wollten, und er war zu einer Art Ikone der White-Power-Bewegung aufgestiegen. Was jedoch keiner weiß: Im Knast hat Derek Hass und Gewalt abgeschworen. Jetzt ist er wieder auf freiem Fuß und für ihn beginnt ein verzweifelter Kampf um die Seele seines Bruder...

Persönliche Meinung:

Wer Spaß sucht, liegt bei diesem Film total falsch. Abgesehen von ein wenig Action werden eher jene befriedigt, die Spannung und Emotionen suchen.
Ein Film nicht nur gegen Rassenhass, sondern auch gegen die Gesellschaft, das eigene Umfeld, das einen prägt. Ein Film, der immer wieder die Frage aufkommen lässt: Warum?

Packend, aufwühlend, kontrovers!

Ein etwas älterer Film, den ich allerdings unbedingt empfehlen kann.

15.10.06 17:24


Vorfreude

Die Tage werden kürzer.
Abends wird es früher dunkel und morgens später hell. Mein Auto durchbricht auf dem Weg zur Arbeit die Nebelschwaden und auch des Tags liegt Feuchtigkeit in der Luft. Die Sonne versteckt sich hinter dichtem Dunst. Noch vor einigen Monaten lächelte ich abwertend über Sitzheizungen, doch heute bekam ich ein Gespür für 8 Grad Celsius *brrrr*
Die bunten Blätter an den Bäumen und auch als Deko in manchen Räumen zeigen es deutlich: Es ist Herbst.
Gestern kam mein Paket. Darin befanden sich Vollmilchgespenster und Monsteraugen.
Nur noch zwei Wochen bis Halloween. Auch dieses Jahr werden wohl die kleinen Gespenster und Monster in den Laden kommen. Ihre Augen lachen, wenn sie gemeinsam rufen "Gib uns was zu lecken, sonst müssen wir dich necken". Und dieses Jahr bin ich vorbereitet. Letztes Jahr musste die Verpflegung meiner Kollegin herhalten. Aber glaubt mir, bei Knoppers und Keksen freuen sich diese Monster nur halb so sehr.
Einen Kürbis für die Leckereien habe ich ebenfalls. Muss doch eine schöne Schale haben, so ein Vollmilchgespenst.
Auf das Hexenkostüm werde ich wohl oder übel verzichten müssen. Ganz feierlich zelebrieren wir die Inventur am Tage des Monatsabschlusses, und ich würde wetten, der Bezirksleitung wäre das zuviel.

Darf ich gestehen, dass mein bescheidenes Reich nicht geschmückt ist? Den Herbst mag ich trotz der bunten Blätter nicht so gern und gehe lieber direkt in den Winter über.
Und so ziehe ich mich nun wieder zurück, denn meine Winterlandschaft möchte geplant werden.

Nasse Blätter sind rutschig. Langsam gehen

15.10.06 17:18


Begeisterung

Begeisterung

Voller Begeisterung mache ich mich daran, Sätze aus mir herauszuschneiden, die lustig, nachdenklich oder - und ich glaube ja auch an den Weihnachtsmann - geistreich sind.
Der Nebel löste sich heute in Dunst auf. Welch Steigerung. Vergleichbar wohl mit einer Stimmung, die morgens benommen und dann verklärt ist.
In der ersten Oktoberwoche hatte ich Urlaub. Habe eine Wand versetzt und wollte heute eigentlich endlich tapezieren. Es ist Sonntag, da wird nicht gearbeitet. Nächstes Wochenende wird schlimm genug. Wer hilft mir, meinem Kater die Katzentür zu erklären, wo er doch immer durchs ständig offene Fenster konnte? Hundert Leckerlis reichen wohl nicht.

Verklärt und durcheinander. Nur noch eineinhalb Stunden bis zum Abend. Kerzenlicht und heiße Schoki? Nein, heute noch nicht. Die Stimmung passt nicht. Ich könnte eigentlich mal wieder schreiben. Habe ich seit geraumer Zeit nicht mehr getan. Es käme zwar nichts bei raus, aber das ist doch relativ egal, nicht wahr?

Durcheinander und entrückt. Ich werde heute in Erinnerungen schwelgen. Natürlich nur gute. Dazu schöne Musik, das hilft immer, wenn man eigentlich gar nicht weiß, in welcher Stimmung man ist.

Oder aber ich beschäftige mich mit einem meiner Lieblingsthemen derzeit. Das ist aber wiederum eine andere Rubrik.
Sie wird euch vermutlich auch besser gefallen, als dieses Geseiere hier

15.10.06 16:47


Ein Sonntag ohne Mann

Ja, es sind vornehmlich die Wochenenden, wo Frau tatsächlich auch mal kuscheln mag. Bisher hält mein Kater hin, große Chancen gegen Kuschelmama hat er nunmal nicht *g*
Wenn ich daran denke, dass ich mich gestern, an einem Samstag, bereits kurz vor 23 Uhr zum Schlafen umdrehte, kommt einem doch schnell in den Sinn: Diese Frau braucht dringend einen Kerl. Wäre schon etwas gewesen, auf dem Sofa sitzend ein Glas Wein zu trinken.

Schmieden wir also Pläne.


1. Abchecken, welche Möglichkeiten wir haben:
Da wäre der nette Mann, der Gourmet Perle für sein Kätzchen kauft. Wohnt etwa 40 km entfernt.
Süß, wie er hypernervös einkaufen kommt. Irgendwie richtig schüchtern, knuffig eben. Nein, es hat sicher nichts zu sagen, dass er auch mit meiner Kollegin flirtet *schmunzel*
Mal sehen. Ich könnte meine Nummer auf einen Bon schreiben oder ihn offen fragen, ob wir nach Feierabend einen Kaffee trinken wollen.
Notieren: Frische Unterwäsche mit zur Arbeit nehmen. Nein, nicht weil es zum Sex kommen könnte (hä? Wattn dat überhaupt?), sondern weil ich mir beim Fragen ordentlich in die Hosen mache *g*

2. Notplan bereitstellen:
Okay, wenn wir also mit 37 Jahren noch keinen Mann gefunden haben, lassen wir uns künstlich befruchten, damit Vati endlich mal wieder Opa wird. Er meint sowieso, in meinem Alter bekommt man keinen Mann mehr *kicher*
Notieren: Für Befruchtung sparen.

3. Fragen, ob wir überhaupt einen Mann brauchen
Ich habe da vor Ewigkeiten mal einen Text geschrieben, der diese Frage betrifft. Schauen wir mal, ob er uns weiterhilft *g*

Ich liebe das Alleinsein

Ist es nicht wunderbar, die Stille zu genießen? Niemand, der einem vorschreibt, was man zu tun und zu lassen hat. Niemand, der meint, einen auf Händen tragen zu müssen. Alle Entscheidungen gehören mir, ich gehöre mir.
Ich kann mich am Hintern kratzen, wann immer mir danach ist. Und ja, auch wir Frauen rülpsen, jedoch niemals in Gesellschaft. Ich muss mich nicht benehmen, ich muss nicht anständig sein. Es ist ja schließlich niemand da, den ich beeindrucken müsste. Schnickschnack wie Massagen oder Zweisamkeit bei Kerzenschein *rülps* Worum ging es doch gleich? Wer braucht es schon, dass jemand einem Sekt aus dem Bauchnabel schlürft? Das saut doch sowieso nur die Bettwäsche ein. Von gewissen anderen Flecken will ich mal gar nicht reden. Dieses unhygienische Etwas wird maßlos überschätzt. Hach, welch gelobte Freiheit ist es doch, in der Nase zu popeln oder den Rotz hochzuziehen.
Und wie ich hier eine Ballade furzend dasitze, freue ich mich wie ein kleines Kind über den Zettel, der heute in meinem Briefkasten lag: „Ich denk an dich!“

Na, die Zeit wird es zeigen

15.10.06 15:48


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